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Oberhalb Celerina im Engadin hat am Freitag ein 2000 Quadratmeter grosses Waldstück direkt unter einer Gondelbahn gebrannt. Die Feuerwehr war am Samstagmittag nach wie vor im Einsatz, um Schwellbrände im Wurzelwerk zu bekämpfen. Der Bergbahnbetrieb konnte dennoch wieder aufgenommen werden.

"Heute morgen hat es noch etwas geräuchelt", sagte Markus Meili, Geschäftsführer der Bergbahnen Engadin-St. Moritz gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Die Feuerwehr musste am Samstag Schwellbrände im Wurzelwerk löschen. Ein Löschhelikopter war bis kurz vor Mittag im Einsatz und legte Wasserdepots im gefährdeten Gebiet an.

Die Gondelbahn Celerina-Marguns verkehrte ab Samstagmorgen aber wieder normal und auch die Talabfahrt nach Celerina war wieder geöffnet. Vorher hatten die Bergbahnen das Tragseil mit einer Sichtkontrolle geprüft und keine Schäden festgestellt.

Zigarette als mögliche Brandursache

Während des Brandes waren die Gondeln in der Berg- und der Talstation parkiert worden. Das Stahlseil liessen die Verantwortlichen der Bergbahn weiter laufen, um eine Überhitzung zu vermeiden. Gäste aus Celerina mussten über St. Moritz zurückkehren. Ersatzbusse fuhren sie von dort in ihre Hotels und Ferienwohnungen zurück. Die Bergbahn ist noch bis Ostermontag in Betrieb.

Der Brand war Freitagmittag ausgebrochen und wurde von rund 60 Feuerwehrleuten, drei Löschhelikoptern und den Mitarbeitern der Bergbahn mit Wasser aus den Beschneiungsleitungen bekämpft. Am Abend waren die Flammen gelöscht.

Als mögliche Ursache nimmt die Polizei aus einer Gondel weggeworfene Rauchwaren an. Auch Bergbahnchef Meili geht davon aus. Das Gebiet sei zu schwer zugänglich, als dass dort jemand Cervelats braten würde oder Kinder zum Spielen hingingen.

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SDA-ATS