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Havanna - Zum ersten Mal seit vier Jahren ist der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro wieder bei einer Massenveranstaltung aufgetreten. Der 84-Jährige sprach am Freitag vor tausenden Studenten vor der Universität der Hauptstadt Havanna, um sich für einen Weltfrieden stark zu machen.
Castro verteidigte das Atomprogramm des Iran und warnte erneut vor einem Atomkrieg im Nahen und Mittleren Osten. Er sprach sich zudem für eine gerechtere Verteilung der Ressourcen in der Welt aus. Das Staatsfernsehen übertrug die morgendliche Rede.
Castro sagte, niemand könne dem Iran das Recht absprechen, die Kernenergie zu nutzen. Niemand habe Beweise, dass Teheran dabei sei, eine Atombombe zu bauen. "Für sie (die USA und Israel) ist ein Forschungszentrum ein Grund, den Iran anzugreifen", fuhr er fort.
Wie in früheren Zeiten trug Castro einen olivgrünen Kampfanzug und eine Militärmütze. Die Menge feierte den früheren Präsidenten nach der Rede mit stürmischen Beifall. 2008 hatte er sein Amt aus Gesundheitsgründen an seinen Bruder Raúl Castro übergeben.
Seitdem war er nicht mehr in der Öffentlichkeit in Erscheinung getreten. Erst im Juli dieses Jahres meldete er sich zurück und ist seitdem mehrmals öffentlich aufgetreten. Castro, der Kuba 47 Jahre regiert hatte, ist immer noch der Generalsekretär der alleinregierenden kommunistischen Partei Kubas.

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SDA-ATS