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In der langen Debatte um die Filmförderung ab 2012 haben sich immerhin drei der vier grossen Schweizer Filmverbände gefunden. Sie präsentierten am Montag in Solothurn ihre Vorschläge.

Die drei Verbände - der Filmproduzentenverband (SFP), die Gruppe Autoren, Regisseure, Produzenten (GARP) sowie der Verband Filmregie und Drehbuch Schweiz (ARF/FDS) - wollen die Filmförderung neu organisieren. Künftig soll die Begutachtung der eingereichten Filmprojekte in zwei Stufen erfolgen.

Die Begutachtungsausschüsse für Spiel- und Dokumentarfilm würden nach künstlerischen Kriterien entscheiden. Später soll eine technische Kommission prüfen, ob die Finanzierung eines Filmprojekts gesichert ist und ob die Voraussetzungen erfüllt sind, damit ein Werk als Schweizer Film anerkannt werden kann.

Letzteres sorgt nicht nur nach Meinung der Verbandsvertreter immer wieder für Probleme: Ein gefeierter Beitrag der Solothurner Filmtage 2010, "La guerre est finie" von Mitko Panov, schaffte es unter anderem deshalb nicht in die hiesigen Kinos , weil ihm der Stempel "Schweizer Film" fehlte.

Verbände: Überall Branchenverteter

Nach dem Vorschlag der drei Verbände sollen sowohl in den Begutachtungsausschüssen wie in der technischen Kommission Vertreter der Branche die Entscheide fällen. Es sei ein Missverständnis, wenn der Staat zu wissen glaube, wie ein erfolgreicher Film entstehe, hiess es seitens der Verbände.

Nicht zuletzt dank des Abgangs von Nicolas Bideau, dem umstrittenen Filmchef beim Bundesamt für Kultur (BAK), sehen SFP, GARP und ARF/FDS die Chance, dass sich die Branche und der Bund bei der Debatte um die neue Filmförderung einig werden.

Allerdings ist es nicht gelungen, auch den vierten Verband - die IG unabhängige Schweizer Filmproduzenten - mit ins Boot zu holen. Dieser hat am Zurich Film Festival im Herbst über seine Vorstellungen informiert.

Vor allem bei der wünschbaren Form der Begutachtung gibt es Differenzen. Das neue Konzept für die Filmförderung für die Jahre 2012 bis 2015 soll laut BAK bis im Sommer stehen.

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SDA-ATS