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Das Börsenjahr 2017 bescherte den Pensionskassen Rekorderträge. (Symbolbild)

KEYSTONE/CHRISTOF SCHUERPF

(sda-ats)

Die finanzielle Situation der Pensionskassen hat sich 2017 positiv entwickelt. Das gute Börsenjahr bescherte den Vorsorgeeinrichtungen Rekordrenditen, die Unterdeckung ging leicht zurück.

Das Nettoergebnis aus Vermögensanlagen verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 64,2 Milliarden Franken, wie provisorische Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS) vom Freitag. Das ist der höchste Wert seit 2004, als erstmals vergleichbare Zahlen vorlagen.

Der bisherige Rekordertrag aus Aktien, Obligationen, Immobilien und anderen Anlageformen lag bei rund 56 Milliarden Franken und stammt aus dem Jahr 2009. Im Jahr zuvor hatten die Pensionskassen wegen der Wirtschaftskrise noch einen Nettoverlust von 77 Milliarden Franken einstecken müssen.

Dank dem guten Ergebnis konnte 2017 die Unterdeckung weiter abgebaut werden, und zwar um 6,0 Prozent auf 32,1 Milliarden Franken. Die privatrechtlichen Einrichtungen verzeichneten eine Unterdeckung von bloss noch 287 Millionen Franken, gut 80 Prozent weniger als im Vorjahr. Bei den öffentlich-rechtlichen Kassen verringerte sich die Unterdeckung um 2,7 Prozent auf 31,8 Milliarden Franken.

Die Wertschwankungsreserven erhöhten sich gemäss der Hochrechnung des BFS im Vergleich zum Vorjahr um fast 47 Prozent auf 84,4 Milliarden. Mit dem Polster können sich die Pensionskassen gegen Börsencrashs wappnen.

Die Zahl der Vorsorgeeinrichtungen mit reglementarischen Leistungen und aktiven Versicherten ging weiter zurück, von 1713 im Vorjahr auf 1650. Diese zählten zum Jahresende 4,2 Millionen aktive Versicherte. 1,14 Millionen Personen bezogen letztes Jahr eine Rente, 2,3 Prozent mehr als 2016. Dazu kamen knapp 45'000 Kapitalbezügerinnen und Kapitalbezüger.

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