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Das schlimmste der Euro-Krise ist vorbei. Davon zeigen sich am Weltwirtschaftsforum (WEF) nicht nur Finanzminister überzeugt, sondern auch Grossbanker.

Wie Robert Diamond, Chef der britischen Bank Barclays, am Samstag in einer Podiumsdiskussion sagte, ist die Frage, ob die Eurozone auseinanderfällt oder der Euro gar ganz verschwindet, vom Tisch. Die Kursschwankungen würden aber gross bleiben.

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble sagte dazu, er rechne nicht mit weiteren grossen Schocks. "Ich gehe davon aus, dass der Euro stabil sein wird." Auch seine französische Amtskollegin Christine Lagarde äusserte sich zuversichtlich. "Ich denke, die Euro-Zone hat die Kurve bekommen", sagte sie in Davos.

Die Zahlen der Euro-Zone mit einer durchschnittlichen Staatsverschuldung von 84 Prozent und einem Wachstum von etwa 1,7 Prozent im vergangenen Jahr, seien im Vergleich zu anderen Staaten nicht schlecht. Damit spielte sie auf die Verschuldung der USA und die Stagnation in Japan an. 2011 werde das Wachstum trotz des Schuldenabbaus nur etwas langsamer ausfallen.

Fehler nicht wiederholen

Schäuble bezeichnete das Abtragen der Defizite als Bedingung für nachhaltiges Wachstum. Hauptrisiko für die Weltwirtschaft sei eine neue Krise wie 2008, die von ungenügender Regulierung der Finanzmärkte, zu hohen Defiziten und zu hoher Liquidität ausgelöst worden sei. "Wir müssen aus der Lektion von 2009 lernen."

Barclays-Chef Diamond lobte die Notenbanker und Finanzminister für ihr Eingreifen in der Finanzkrise, auch die G20 habe gute Arbeit geleistet. Lagarde intervenierte sogleich, die Banken sollten dies verdanken, indem sie die Notenbankgelder in die Realwirtschaft weiterleiteten und bei den Löhnen sensibel blieben.

Der britische Schatzkanzler George Osborne verwies darauf, dass die Konzerne seines Landes über Cash im Umfang von 5 Prozent des Bruttoinlandproduktes verfügten. Osborne forderte die Unternehmen auf, mehr Geld auszugeben, um die Wirtschaft anzukurbeln.

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SDA-ATS