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Finnen wählen ein neues Parlament - Rechtspopulisten als Favoriten

In Finnland hat am Sonntagmorgen die Neuwahl des Parlamentes begonnen. 4,4 Millionen Bürger entscheiden über die Vergabe von 200 Sitzen im Reichstag in Helsinki. Nach Umfragen gilt ein Durchbruch der rechtspopulistischen Partei der Wahren Finnen als sicher.

Die Gruppierung kam in letzten Umfragen auf knapp 16 Prozent. Sie würde damit ihr Ergebnis der Wahlen 2007 vervierfachen. Die konservative Partei von Finanzminister Jyrki Katainen wird mit knapp über 21 Prozent als stärkste Partei erwartet.

Katainen könnte danach die bisheriger Ministerpräsidentin Mari Kiviniemi vom liberalen Zentrum ablösen. Die Partei der Regierungschefin lag zuletzt bei den Umfragen klar unter 20 Prozent.

Die Rechtspopulisten haben sich im Wahlkampf vor allem gegen Hilfszahlungen an überschuldete EU-Länder wie Griechenland, Irland und Portugal gewandt. Sie verlangen Finnlands Austritt aus der Eurozone und treten ausserdem für ein Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen sowie für schärfere Abtreibungsverbote ein.

Die Wahllokale schliessen am Sonntag um 19.00 Uhr.

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