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In der Schweiz ist es von Januar bis Mai zu deutlich mehr Konkursfällen gekommen als im Jahr davor. Gemäss Statistik der Wirtschaftsauskunftei Dun & Bradstreet waren es insgesamt 2606.

1735 Firmen gingen tatsächlich Pleite, das heisst sie meldeten sich aufgrund von Zahlungsunfähigkeit auf dem Konkursamt. Die restlichen Firmen wurden aufgrund von Inaktivität für konkurs erklärt. Seit Januar 2008 können die Handelsregisterämter so genannte Karteileichen via Konkursverfahren löschen.

Wie Dun & Bradstreet am Freitag weiter mitteilte, blieb die Zahl der tatsächlichen Insolvenzen gesamtschweizerisch stabil. Während sie in der Region Espace Mittelland und im Grossraum Zürich stieg, nahm sie in allen übrigen Regionen der Schweiz ab.

Die Zahl der neu im Handelsregister eingetragenen Firmen überstieg mit 16'780 den Vorjahreswert um zehn Prozent. Wie viele der neuen Unternehmen es allerdings auch in Zukunft noch geben wird, ist fraglich: Rund die Hälfte der Insolvenzen in den ersten fünf Monaten des Jahres traf nämlich Firmen, die vor weniger als fünf Jahren gegründet wurden.

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SDA-ATS