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Es sieht von weitem aus wie ein riesiger silbrig glänzender Teppich, und bald könnte es anfangen zu stinken: Millionen toter Sardinen und Sardellen sind im südkalifornischen Hafen von Redondo Beach nahe Los Angeles auf der Wasseroberfläche entdeckt worden.

Nach Medienberichten vom Mittwoch liegen die Fische auch auf dem Grund des King Harbor, an manchen Stellen stapeln sich die Fischkadaver fast einen halben Meter hoch auf.

Der genaue Grund für das Massensterben wurde noch untersucht, aber die Behörden sind sich bereits sicher: Eine natürliche Ursache hat die Fische ersticken lassen.

Die Vermutungen gehen dahin, dass Frühlingsstürme vor der Küste die Sardinen und Sardellen im Laufe von mehreren Tagen in den Hafen gedrängt hatten. Auch Wale, die vor der Küste gesichtet wurden, könnten nach Spekulationen die Route der Fische beeinflusst haben, hiess es in der "Los Angeles Times".

So landeten die kleinen Tiere im Jachthafen, insgesamt an vier verschiedenen Anlegestellen mit etwa 1400 Booten. Das Wasser ist dort nur flach - zu flach, um einer derart riesigen Menge an Fischen genügend Sauerstoff zu bieten. Erschwerend sei hinzugekommen, dass es in dem Hafen nur geringe Wasserbewegungen gebe, sagte Behördenvertreter.

Bereits am vergangenen Samstagabend hatten Bootsbesitzer eine grosse Zahl Sardinen an der Wasseroberfläche gesichtet, die nach Luft schnappten.

Am Dienstag waren die toten Tiere dann überall, an den Mauern der Anlegestellen, um die Boote herum. Jetzt gibt es beim Saubermachen einen Wettlauf mit der Zeit: Früher oder später werden unweigerlich auch die toten Tiere auf dem Oberfläche geschwemmt werden, "und das wird nicht angenehm werden", zitierte die "Los Angeles Times" einen Fischhändler im Hafen.

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SDA-ATS