Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Viele der in Basel gezeigten Fischteller entstanden in der Antike in Kampanien, Apulien, Paestum und Athen.

zvg/Spielzeug Welten Museum

(sda-ats)

In einer Sonderausstellung zeigt das Spielzeug Welten Museum Basel ab Samstag rund 60 Fischteller. Die meisten Exponate wurden um 350 bis 325 v. Chr. hergestellt. Gezeigt werden auch sechs kunstvolle Keramiken von Pablo Picasso.

Fischteller haben eine auffällige Form: Auf einem niedrigen, trompetenartigen Fuss liegt die glatte Tellerfläche auf, die zur Mitte leicht absinkt. Dort befindet sich eine kleine, runde Vertiefung. Der äussere Tellerrand ist fast senkrecht nach unten geknickt und verdeckt einen grossen Teil des Fusses.

Der Verwendungszweck der Teller ist gemäss Mitteilung des Spielzeug Welten Museums bis heute ungeklärt. Die Diskussionen der Fachwelt reichen von Tellern zum Auftragen von Speisefischen über Objekte für Trinkspiele bis hin zu Grabbeigaben. Den Namen bekamen sie aufgrund ihrer Bemalung; die antike Bezeichnung ist nicht bekannt.

Die verspielten, farbenfrohen Fischmalereien faszinierten das Mädchen Florence Gottet, das mit der Sammlung von Fischtellern begonnen hatte. Ihm widmet das Museum die Sonderausstellung unter dem Titel "Das Mädchen und das Meer". Florence Gottet starb im Alter von elf Jahren an Krebs. Die Basler Ausstellung dauert bis zum 2. April 2017.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS