Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Bell, der grösste Schweizer Fleischverarbeiter, hat 2010 weiter zugelegt. Der Jahresgewinn stieg um 16,1 Prozent auf 64,5 Mio. Franken, der Umsatz um 1,4 Prozent auf 2,58 Mrd. Franken. Die Dividende soll um 10 Fr. auf 50 Fr. je Aktie erhöht werden.

Zum guten Ergebnis habe vor allem das Wachstum bei den wertschöpfungsstarken Sortimenten geführt, so im Frischfleisch- und Convenience-Bereich, hiess es am Donnerstag bei Bell in Basel. Der Betriebsertrag (EBIT) der Coop-Tochter nahm im letzten Jahr um 6,5 Prozent auf 101,2 Mio. Fr. zu.

Mengenmässig stieg der Absatz um 5,1 Prozent auf rund 224 Mio. Kilo. Gewachsen ist Bell nach eigenen Angaben in der Schweiz als auch international; ausserhalb der Schweiz waren die Märkte indes nach wie vor schwierig.

Gutes Jahr in der Schweiz

In der Schweiz profitierte Bell dagegen vom steigenden Fleischkonsum, wachsenden Marktanteilen der Hauptabnehmer und einem stabilen Preisniveau. Die Absatzmenge stieg um 2,5 Prozent auf 125,3 Mio. Kilo. Der Umsatz legte indes mit einem Plus von 1,9 Prozent auf 1,81 Mrd. Fr. weniger stark zu.

Grund sind laut Bell Nachfrageverschiebungen. Wurst und Charcuterie hatten es schwerer als Frischfleisch oder Geflügel; erfolgreich waren auch Seafood und Convenience. Beim Schlachtfleisch schätzt Bell seinen Marktanteil in der Schweiz auf 25 Prozent und beim Geflügel auf 35 Prozent.

Im internationalen Geschäft spürte Bell den hohen Preis- und Wettbewerbsdruck; besonders den deutschen Markt hätten Preissenkungen geprägt. Zudem drückte der schwache Euro auf den Umsatz in Franken: So stieg das Absatzvolumen zwar um 8,4 (akquisitionsbereingt 3) Prozent auf 98 Mio. Tonnen, der Umsatz blieb aber bei 776,2 Mio. Fr. (+0,4 Prozent).

Verhaltener Ausblick

Ende 2010 beschäftigte Bell 6488 Personen in 11 Ländern; umgerechnet in Vollzeitstellen sank der Bestand um 5,9 Prozent auf 6113. Für 2011 rechnet Bell mit einem weiter verschärften Preiskampf in der Schweiz und international sowie einem moderaten Marktwachstum, wie Martin Gysin, Vorsitzender der Gruppenleitung, sagte.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS