Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Rohingya-Frauen und -Kinder der warten auf den Einlass in ein Flüchtlingscamp in Cox's Bazar, Bangladesh: Die Gewalt in Myanmar führte zu einer Flüchtlingswelle aus dem Land; auch buddhistische Bewohner des Bundesstaats Rakhine wurden intern vertrieben.

KEYSTONE/AP/MUSHFIQ ALAM

(sda-ats)

Bis zu 18'000 Rohingya sind in letzte Woche vor der Gewalt in Myanmar nach Bangladesch geflohen. Unzählige Angehörige der muslimischen Minderheit sässen zudem im Niemandsland zwischen den Staaten fest, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) mit.

Es sei kaum möglich, ihre genaue Zahl zu schätzen, hiess es am Mittwoch. Die Menschen - viele von ihnen krank und erschöpft - fliehen vor der schwersten Gewalt seit fünf Jahren, die im Nordwesten des mehrheitlich buddhistischen Myanmar wütet.

Aufständische Rohingya griffen im Oktober Sicherheitskräfte an, das Militär reagierte mit einer Grossoffensive. Seither kommt es immer wieder zu Kämpfen im Bundesstaat Rakhine, die den Exodus der Muslime verschärfen. Zugleich brachte die Regierung Tausende Buddhisten aus Rakhine in Sicherheit.

UNO: Myanmar soll Zivilisten schützen

Der Konflikt und der Umgang mit den rund 1,1 Millionen Rohingya werden zunehmend zur Belastung für Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi und ihre Regierung. Die UNO verurteilte die Angriffe der Rohingya-Aufständischen, forderten aber zugleich die Regierung auf, das Leben aller Zivilisten zu schützen und gegen Diskriminierung vorzugehen. An Bangladesch appellierten die UNO, die Flüchtlinge ins Land zu lassen.

Bangladesch hat bereits mehr als 400'000 Rohingya aufgenommen, die seit Beginn der 90er Jahre aus Myanmar, dem früheren Birma, geflohen sind. Es könnten daher nicht noch mehr Menschen ins Land gelassen werden, argumentiert die Regierung in Dhaka und fordert von den UNO Druck auf Myanmar, den Umgang mit den Rohingya zu ändern.

Ihnen wird in dem südostasiatischen Land die Staatsbürgerschaft verwehrt mit der Begründung, sie seien illegal eingewandert. Ihre Wurzeln reichen aber Hunderte Jahre zurück.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS