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Eine junge eritreische Asylbewerberin ist am frühen Montagmorgen in Estavayer-le-Lac auf der Flucht vor der Polizei vom Balkon eines Hauses gesprungen und rund neun Meter in die Tiefe gestürzt. Schwer verletzt musste sie per Helikopter hospitalisiert werden.

Die 21-jährige Eritreerin sollte mit dem Flugzeug nach Italien zurückgeschafft werden, wie die Freiburger Kantonspolizei mitteilte. Als die Polizei frühmorgens in ihre Wohnung eindrang, fanden die Beamten zwei schlafende Personen vor, nicht aber die gesuchte Frau.

Eine Polizistin trat deshalb auf den Balkon im 3. Stock des Hauses hinaus, wo sie die Eritreerin auf dem Nachbarbalkon entdeckte. Obwohl die Polizistin mit der Asylbewerberin Kontakt aufzunehmen versuchte, kletterte diese auf das Geländer und sprang hinab.

Für den Verein SOS-Racisme war das Vorgehen der Polizei inakzeptabel. Die Behörden hätten beispielsweise den Arzt der Eritreerin einschalten können, schreibt SOS-Racisme in einer Mitteilung. Dies vor allem deshalb, weil bekannt gewesen sei, dass die Frau zweimal versucht habe, ihrem Leben ein Ende zu setzen.

Gemäss dem Dublin-Abkommen sollte die junge Frau nach Italien zurückgeschafft werden, von wo sie 2009 in die Schweiz gelangt war. Die Schweizer Behörden hatten sie schon einmal nach Italien zurückgeschickt, doch sei sie zurückgekehrt, schreibt SOS-Racisme. Demnach fürchtete die junge Frau, in Italien in die Fänge eines Frauenhändlerrings zu geraten.

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The citizens' meeting

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SDA-ATS