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Gianni Mottis "The Big Illusion-Couteaux" von 1994 ist Teil der breit angelegten Ausstellungsschau "PerformanceProcess", die in den kommenden Monaten im Tinguelymuseum, der Kaserne und der Kunsthalle in Basel stattfindet. (Pressebild)

Pressebild Galerie Perrotin

(sda-ats)

Performancekunst kann man nicht an die Wand nageln oder hinstellen. Die Schau "PerformanceProcess" bespielt daher neben Museen auch Bühnen und Allmend: Vier Monate flüchtiges Spektakel locken nach Basel.

Jean Tinguelys mechanisch-dynamischen Werke, die sich mitunter selber zerstörten, stehen pionierhaft für Performancekunst, wie sie im Museum Tinguely ab 20. September zu sehen ist. Mit von der Partie ist neben der Kunsthalle auch die Kaserne, wo sich live Kunst in Körpern materialisiert - ebenfalls nonverbal und äusserst flüchtig.

So richtig in Bewegung gesetzt hatte sich die Kunst in Form von Performance in den 1960er-Jahren. Die Basler Schau, die nächsten Mittwoch beginnt, widmet sich Schweizer Beiträgen der diversen Spielarten. Sie erlaubt Einblicke in 60 Jahre Wirken von 55 Künstlerinnen und Künstlern, darunter John Armleder, Roman Signer und Daniel Spoerri.

Die Schau beschränkt sich nicht auf das Dokumentieren von Vergangenem: In Partnerschaft mit dem Centre Culturel Suisse Paris schlagen die drei Häuser Brücken ins Heute mit facettenreichen Auf- und Vorführungen. Das Centre hatte 2015 eine Ausstellung samt Festival organisiert, worauf die Basler Schau basiert.

So begleitet zum Beispiel im Tinguelymuseum Jazzpianist Stefan Rusconi einen Film von Roman Signer, und Marie-Caroline Hominal führt in der Kaserne eine selbstreflektive Tanzperformance auf. Festivalauftakt ist am 19. September im Museum Tinguely, gefolgt von einer Performance-Woche in der Kaserne Basel. Ab Januar zeigt die Kunsthalle Schweizer Künstler mit neuen Werken.

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SDA-ATS