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Die wegen der Proteste in nordafrikanischen Ländern befürchtete Flüchtlingswelle ist in der Schweiz bisher nicht so ausgefallen wie befürchtet. Das sagte Migrations-Sonderbotschafter Eduard Gnesa in einem am Samstag veröffentlichten Zeitungsinterview.

"Es ist sehr schwierig, die Lage zu beurteilen", sagte Eduard Gnesa in der Zeitung "Walliser Bote". 900'000 Menschen hätten Libyen verlassen. Von ihnen seien 2 Prozent, also rund 18'000, nach Europa gekommen.

"Bis heute kann man sagen, dass die Flüchtlingswelle nicht so ausgefallen ist, wie das viele befürchtet haben", sagte Gnesa. In der Schweiz und auch in anderen europäischen Ländern sei die Zahl der Asylsuchenden aus Nordafrika leicht angestiegen. Lediglich 2,5 Prozent aller Ausländer in der Schweiz seien Personen "im Asylbereich".

Im Februar - kurz nach dem Aufflammen der Proteste gegen die Regierungen in Tunesien, Ägypten und weiteren Staaten in Nordafrika - hatte Gnesa Befürchtungen in Europa vor einer Flüchtlingswelle "berechtigt" genannt. Nehme Europa Zehntausende von tunesischen Flüchtlingen auf, habe dies eine Sogwirkung auf Ägypten.

Justizministerin Simonetta Sommaruga sagte damals, die Vorbereitungen auf die Ankunft von Flüchtlingen aus Nordafrika seien im Gang. Insbesondere suchten die Behörden nach zusätzlichen Unterkünften.

Eduard Gnesa ist seit rund zwei Jahren Sonderbotschafter für internationale Migrationszusammenarbeit im Eidg. Departement für Auswärtige Angelegenheiten. Zuvor war er Direktor des Bundesamtes für Flüchtlinge.

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SDA-ATS