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Flugverkehr normalisiert sich weiter - Vulkan spuckt weiter Asche

Dieser Inhalt wurde am 10. Mai 2010 - 18:13 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Die Lage am Himmel über Europa hat sich normalisiert. Alle Flughäfen Europas wurden nach vereinzelten Sperrungen am Wochenende wieder geöffnet. In der Schweiz kam es zu einigen wenigen Annulationen und zu Verspätungen bei Verbindungen nach Nordamerika.
Am Flughafen der portugiesischen Hauptstadt Lissabon wurde das Flugverbot am Montag um 10 Uhr aufgehoben und damit vier Stunden früher als ursprünglich von der Luftfahrtbehörde NAV geplant. Auf dem Flughafen sollte am Dienstag Papst Benedikt XVI. anlässlich seines Portugal-Besuchs landen.
Auch in Spanien und Deutschland, wo mehrere Flughäfen am Sonntag aufgrund der Asche des isländischen Vulkans Eyjafjalla vorübergehend geschlossen wurden, wurde der Flugbetrieb wieder aufgenommen. Wie die spanische Luftfahrtbehörde AENA in Madrid mitteilte, wurde in Spanien jedoch der Überflug zwischen 16 Uhr und mindestens 20 Uhr in einer gewissen Höhe eingeschränkt.
Von den Problemen über der iberischen Halbinsel war auch die Fluggesellschaft Swiss betroffen. Wie Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel auf Anfrage sagte, wurden ein Flug Richtung Lissabon und ein Flug Richtung Madrid gestrichen. Auch die Fluggesellschaft EasyJet musste im Laufe des Tages mehrere Flüge Richtung iberische Halbinsel streichen.
Die europäische Organisation für Flugsicherheit, Eurocontrol, rechnete damit, dass im Laufe des Tages insgesamt rund 500 Flüge ausfallen. Zudem kam es bei transatlantischen Flügen zu Verzögerungen.
Auch die Swiss-Flüge aus und nach Nordamerika verkehrten laut Angaben von Donzel mit zwei bis sechs Stunden Verspätung. Ansonsten sei man aber sowohl am Flughafen Zürich wie am Flughafen Genf zum Normalbetrieb zurückgekehrt.
Grund für die Verspätungen über dem Nordatlantik ist, dass die Flieger wegen der Wolke eine nördlichere Route wählen müssen. Dadurch verlängere sich ihre Flugzeit.

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