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Der französische Aussenminister Alain Juppé hat Berichte über die Entsendung von Kampfhelikoptern nach Libyen bestätigt. Die Helikopter böten eine höhere Präzision, und ihr Einsatz sei von der UNO-Resolution zum Schutz von Zivilpersonen gedeckt, sagte Juppé am Montag in Brüssel.

Ein NATO-Sprecher in Neapel sagte, der Allianz sei bekannt, "dass die französische Regierung ein weiteres Schiff in dem Gebiet im Einsatz hat".

Ein französischer Militärsprecher hatte am Sonntag erklärt, das Einsatzführungsschiff "Le Tonnerre" sei in der vergangenen Woche in Toulon ausgelaufen. Die französische Tageszeitung "Le Figaro" berichtete am Sonntag, die "Tonnerre" habe zwölf Kampfhelikopter an Bord und sei auf dem Weg zur libyschen Küste.

Nach französischen Angaben will auch Grossbritannien beim NATO-Militäreinsatz gegen Libyen Kampfhelikopter einsetzen. Der NATO stehen für Luftangriffe 200 Flugzeuge zur Verfügung. Kampfhubschrauber hat das Militärbündnis seit dem Beginn der Angriffe am 19. März noch nicht eingesetzt.

Nach Angaben von Militärexperten deutet die Massnahme an, dass sich Frankreich mit Bodentruppen an dem Konflikt beteiligen könnte. Der Einsatz der Helikoptern sei nur in einem Bodenkampf sinnvoll und könnte den Druck auf Machthaber Muammar al-Gaddafi erhöhen.

Opposition will keinen Bodeneinsatz der NATO

Allerdings will die libysche Opposition nach eigenen Angaben "niemals" einen Bodeneinsatz der NATO in dem nordafrikanischen Land zulassen.

Die Luftangriffe der Allianz gegen Stellungen der Truppen von Machthaber Gaddafi seien aber richtig, sagte der Oppositionsvertreter und frühere Aussenminister Abdul Rahman Schalkam am Montag bei einem Besuch in Moskau nach Angaben der Agentur Interfax.

Schalkam traf in Moskau mit Aussenminister Sergej Lawrow zusammen. Diese Begegnung zeige, dass Russland die Oppositionsregierung in der Rebellenhochburg Benghasi anerkannt habe, sagte Schalkam. Von russischer Seite gab es dazu keinen Kommentar.

Eine Waffenruhe mit Gaddafi schloss Schalkam nach monatelangen schweren Kämpfen weiter aus.

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SDA-ATS