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Frankreich führt in acht Grossstädten Umweltzonen ein

Frankreich verbannt ab kommendem Jahr besonders umweltschädliche Autos aus einigen Stadtzentren. Umweltministerin Nathalie Kosciusko-Morizet kündigte an, dass in acht Metropolen Umweltzonen eingeführt würden, um den krebserregenden Feinstaub zu reduzieren.

So sollen Fahrzeuge, die vor 1997 gebaut wurden, nicht mehr in die Zentren von beispielsweise Paris, Bordeaux, Lyon, Marseille und Nizza fahren dürfen. Betroffen sind rund zehn Millionen Wagen und Motorräder. "Langfristig wollen wir diese Umweltzonen auf ganz Frankreich ausweiten", kündigte die Ministerin an.

Frankreich ist dennoch ein europäischer Nachzügler: Deutschland hatte schon 2007 Umweltzonen eingeführt, bis heute dämmen laut Bundesumweltamt 45 Städte den Feinstaub in ihren Zentren ein. Auch England, Dänemark, Italien, die Niederlande, Tschechien, Ungarn und Österreich haben Fahrzeuge, die besonders viele Schadstoffe ausstossen, bereits aus ihren Grossstädten verbannt.

Seit Juni 2008 gibt es eine europäische Luftqualitätsrichtlinie, die die Mitgliedsländer zum Handeln zwingt. Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation zeigen, dass mit Feinstaub belastete Luft die durchschnittliche Lebenserwartung in Europa um etwa zehn Monate verkürzt.

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