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Gegen den französischen Internationalen Karim Benzema wird Anklage erhoben. Ihm wird vorgeworfen, bei der Erpressung von Mathieu Valbuena mit einem Sexvideo beteiligt gewesen zu sein.

Die Staatsanwaltschaft von Versailles gab in einem Communiqué bekannt, dass gegen den Stürmer von Real Madrid Anklage wegen "Beteiligung an einem Erpressungsversuch" erhoben wird. Zudem ist es Benzema verboten, sich seinem Teamkollegen bei den "Bleus" zu nähern.

Nationaltrainer Didier Deschamps zog bereits die Konsequenzen und bot beide Spieler weder für das Länderspiel gegen Deutschland im Stade de France (13. November) noch vier Tage später im Londoner Wembley-Stadion gegen England auf. "Während Benzema immer noch verletzt ist, befindet sich Valbuena derzeit aus offensichtlichen Gründen in keinem psychologischen Top-Zustand", so Deschamps, der keine weiteren Fragen zur Affäre beantworten wollte.

Lyons Mittelfeldspieler Valbuena war vor einigen Wochen telefonisch von Unbekannten mit einem Sexvideo erpresst worden. Die Aufnahme soll den verheirateten Nationalspieler beim Sex mit einer Unbekannten zeigen. Die Erpresser forderten gemäss diversen Medienberichten 150'000 Euro.

Benzema wurde aufgrund eines Gesprächs mit Valbuena am 5. Oktober befragt und am Mittwoch in Untersuchungshaft genommen. Benzema gab zu, dass er damals Valbuena auf das Video angesprochen habe, um laut eigener Aussage "einem Jugendfreund einen Gefallen zu tun." Ziel sei es gewesen, dass Valbuena exklusiv mit Benzemas Jugendfreund verhandeln solle.

Es ist nicht das erste Mal, dass Benzema mit der Justiz in Konflikt gerät. 2010 wurden ihm und Franck Ribéry bezahlter Sex mit einer Minderjährigen vorgeworfen. Beide wurden im Januar 2014 von allen Vorwürfen freigesprochen.

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SDA-ATS