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In der westfranzösischen Stadt Nantes ist es in der Nacht auf Mittwoch - wie bereits im April dieses Jahres - zu Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Jugendlichen gekommen. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/THIBAULT VANDERMERSCH

(sda-ats)

In der französischen Stadt Nantes ist es am Dienstagabend nach der Tötung eines jungen Mannes durch die Polizei zu Zusammenstössen gekommen. Es gab Auseinandersetzungen zwischen Beamten und mit Molotowcocktails bewaffneten Jugendlichen.

Die Unruhen betrafen mehrere als Brennpunkte geltende Stadtteile. Autos wurden angezündet und ein Einkaufszentrum teilweise in Brand gesteckt.

Der Staatsanwalt von Nantes, Pierre Sennès, beschrieb die Lage am späten Dienstagabend als "sehr unruhig und unübersichtlich". Zur Verstärkung wurden weitere Polizeikräfte erwartet.

Ein Bewohner von Nantes sagte der Nachrichtenagentur AFP, er habe Detonationen gehört. "Es hat überall gebrannt, sie waren dabei, alles kaputt zu machen."

Zuvor am Abend war laut der örtlichen Polizei ein junger Mann im Alter von 22 Jahren wegen einer Ordnungswidrigkeit bei einer Fahrzeugkontrolle gestoppt worden. Bei der Kontrolle habe er "so getan, als wolle er aus dem Fahrzeug steigen". Er sei dann aber "gegen einen Polizeibeamten gefahren", sagte der örtliche Polizeidirektor Jean-Christophe Bertrand. Der Beamte sei leicht am Knie verletzt worden; ein weiterer Beamter habe daraufhin geschossen und den jungen Mann getroffen.

Aus Polizeikreisen verlautete, der junge Mann sei an der Halsschlagader getroffen worden und später im Spital seinen Verletzungen erlegen. Laut Staatsanwaltschaft werden derzeit die "Umstände untersucht, unter denen der Polizist Gebrauch von seiner Schusswaffe machte".

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