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Nach mehr als 500 Tagen Geiselhaft sind zwei in Afghanistan entführte französische Journalisten wieder frei. Hervé Ghesquière und Stéphane Taponier sollten bereits in einigen Stunden wieder in ihrer Heimat zurück sein, teilte Regierungschef François Fillon am Mittwoch mit.

Präsident Nicolas Sarkozy dankte dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai für dessen Rolle in der Geiselkrise.

Die Journalisten des öffentlich-rechtlichen Senders France 3 waren am 30. Dezember 2009 gemeinsam mit drei afghanischen Begleitern bei Recherchen für eine Magazin-Sendung verschleppt worden. Zu der Tat bekannten sich die Taliban-Rebellen.

In einer im April vergangenen Jahres verbreiteten Videobotschaft drohten die Taliban, die Geiseln zu töten, falls Paris sich nicht für die Freilassung islamistischer Häftlinge einsetze.

Im Januar warfen sie den Journalisten "Spionage" vor. Die französische Regierung versicherte zwei Monate später, sie sei im Gespräch mit den Entführern. Die Sender von France Télévisions, dem Mutterhaus von France 3, hatten täglich in den Nachrichten an ihre beiden Kollegen erinnert und die Tage der Geiselhaft gezählt.

Zusammen mit den Reportern kamen nach Angaben des Senders auch ihre drei Begleiter frei.

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SDA-ATS