Die französische Konjunktur ist offiziellen Schätzungen zufolge wegen der Virus-Krise um ein Drittel eingebrochen. Die Wirtschaftstätigkeit und die Ausgaben der Haushalte bewegten sich aktuell bei etwa 65 Prozent des normalen Niveaus

Das Barometer für das Geschäftsklima brach im März um zehn Punkte auf 95 Zähler ein, wie das Statistikamt Insee am Donnerstag in Paris mitteilte. Das ist der stärkste Rückgang seit 1980. Besonders die Dienstleister und Detailhändler leiden unter den Ausgangsbeschränkungen, mit denen die Pandemie eingedämmt werden soll.

Finanzminister Bruno Le Maire warnte, dass der Abschwung noch schlimmer ausfallen könne als während der Weltwirtschaftskrise von 1929. Die Regierung hat ein Paket von 45 Milliarden Euro an Krisenmassnahmen vorbereitet.

Es besteht hauptsächlich aus aufgeschobenen Steuern und Lohnkosten für Unternehmen und Zahlungen an Unternehmen, die Arbeitnehmer mit reduzierten Arbeitszeiten einstellen. Darüber hinaus garantiert die Regierung bis zu 300 Milliarden Euro an Kreditaufnahmen von Unternehmen bei Geschäftsbanken, um die Liquidität zu sichern.

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