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Bier, Tempo, Hupe: Ein französischer Busfahrer liess an seiner Stelle Schüler einen Alkoholtest machen. (Symbolbild)

KEYSTONE/VALENTIN FLAURAUD

(sda-ats)

In Frankreich ist ein Busfahrer zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil er bei einem Alkoholtest Schüler an seiner Stelle ins Röhrchen pusten liess. Vor Gericht sprach er von Spass - den Schülern hatte er offenbar gestanden, Bier getrunken zu haben.

Der 51-jährige Fahrer hatte im vergangenen Dezember im zentralfranzösischen Dorf Bracieux einen Knaben in seinem Bus aufgefordert, ins Messgerät zu pusten. Dies wurde am Mittwoch bekannt. Da dieser nicht lang genug blies, musste auch sein älterer Bruder pusten.

In Frankreich sind alle Busse seit 2015 mit Atemalkoholtests ausgestattet. Der Motor startet erst, wenn beim Fahrer ein Alkoholpegel unter 0,2 Promille gemessen wurde.

Der Fahrer sagte vor Gericht, er habe die Schüler "aus Spass" pusten lassen, sie hätten darum gebeten. Der Motor sei zu dieser Zeit bereits gelaufen.

Zu schnell und auf der Hupe

Während der Fahrer angab, keinen Tropfen Alkohol zu sich genommen zu haben, sagten Schüler aus, er habe ihnen gestanden, zwei Bier getrunken zu haben. Er sei zudem so schnell gefahren, dass ein Schüler ihn gebeten habe, seinen Fuss vom Gaspedal zu nehmen.

Darüber hinaus soll der Fahrer grosszügig von der Hupe Gebrauch gemacht und seine Hände vom Lenkrad genommen haben, um die Kinder zu beeindrucken. Der Fahrer wies die Vorwürfe zurück. Er ist inzwischen seinen Job los und muss eine Geldstrafe von 370 Euro bezahlen.

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