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Ein nördlich von Paris festgenommener französischer Ex-Soldat hat den Sicherheitskräften seine Anschlagspläne für die Terrormiliz IS gestanden.

KEYSTONE/AP/KAMIL ZIHNIOGLU

(sda-ats)

Ein in der Nähe eines Militärstützpunktes in Frankreich festgenommener Ex-Soldat hat gestanden, einen Anschlag im Namen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geplant zu haben. Das verlautete am Samstag aus Ermittlerkreisen.

Der 34-Jährige habe sich gegenüber den Ermittlern "zusammenhangslos, aber nicht wirr" geäussert. Der Mann war am Freitag nahe einem Armeestützpunkt in Evreux nördlich von Paris festgenommen worden.

Nach Ermittlerangaben trug er bei der Ergreifung Militärkleidung mit IS-Abzeichen anstelle der militärischen Symbole. In seinem Auto wurde zudem ein USB-Stick gefunden, auf dem sich ein Bekenntnis zum IS befand. In einem Gebüsch in der Nähe wurden eine Pumpgun, zwei Revolver und Munition entdeckt.

Den Angaben zufolge war dem Mann 2013 nach zehn Jahren aus dem Heer ausgeschieden. Er konvertierte zum Islam und wurde seit 2014 wegen zunehmender Radikalisierung von den Behörden überwacht.

Drei Tage vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahl am 23. April hatte ein Angreifer auf dem Pariser Boulevard Champs-Elysées einen Polizisten getötet. Den Anschlag beanspruchte die Dschihadistenmiliz IS für sich. Sie ist für die meisten Attentate in Frankreich seit Anfang 2015 verantwortlich, bei denen insgesamt 239 Menschen getötet wurden. In Frankreich gilt weiter der Ausnahmezustand.

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SDA-ATS