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Tritt zurück: Pierre de Villiers, Generalstabschef Frankreichs. De Villiers hatte zuletzt für 2017 im Verteidigungsbudget vorgesehene Einsparungen kritisiert.

Keystone/EPA POOL/ETIENNE LAURENT/POOL / POOL

(sda-ats)

Im Streit um Sparmassnahmen bei der französischen Armee ist der Generalstabschef des Landes, Pierre de Villiers, zurückgetreten. Staatschef Emmanuel Macron habe sein Rücktrittsgesuch angekommen, erklärte der General am Mittwoch in Paris.

Er sehe sich nicht mehr in der Lage, das Modell einer Armee zu garantieren, das für "den Schutz Frankreichs und der Franzosen" notwendig sei. De Villiers hatte zuletzt für dieses Jahr im Verteidigungsbudget vorgesehene Einsparungen von 850 Millionen Euro kritisiert.

Er wurde dafür vergangene Woche von Macron mit scharfen Worten zurechtgewiesen: In einer Ansprache vor ranghohen Militärs sprach der Staatschef von einer "unwürdigen" Debatte und forderte "Pflichtbewusstsein und Zurückhaltung".

De Villiers war Anfang 2014 zum Nachfolger des damaligen Generalstabschefs Edouard Guillaud ernannt worden. Der 60-jährige, der aus einer aristokratischen Familie stammt und Vater von sechs Kindern ist, war bis zu diesem Zeitpunkt die Nummer Zwei der französischen Armee.

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SDA-ATS