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Dank einer Grossfusion könnte Freiburg zur drittgrössten Westschweizer Stadt werden.

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Dank einer grossen Gemeindefusion könnte die Stadt Freiburg mit 74'000 Einwohnern zur drittgrössten Westschweizer Stadt hinter Genf und Lausanne avancieren. Der provisorische Perimeter der Grossfusion umfasst neun Gemeinden.

Nebst der Kantonshauptstadt Freiburg gehören die französischsprachigen Gemeinden Avry ,Belfaux, Corminboeuf, Givisiez, Granges-Paccot, Marly, Matran und Villars-sur-Glâne zum Fusionsgebiet. Es sind dies die neun Gemeinden des Saanebezirks, die der Agglomeration Freiburg angehören. Nicht mit von der Partie ist das deutschsprachige Düdingen im Sensebezirk.

Die neun Gemeinden haben sich in einer Vernehmlassung bereit gezeigt, eine Fusion ins Auge zu fassen. Ganz fremd sind sie sich ja nicht, haben sie doch innerhalb der Agglomeration Freiburg bereits verschiedene Kooperationen entwickelt.

Ein erster Vorschlag mit einem kleineren Fusionsgebiet war ins Stocken geraten. Mit dem nun vom Staatsrat vorgeschlagenen, grösseren Perimeter, soll neue Dynamik entstehen. Der Staatsrat erhofft sich laut Mitteilung vom Freitag, dass mit einem grösseren Perimeter wichtige Gewerbe-, Freizeit- und Transportstandorte miteinbezogen werden

Eine konstituierende Versammlung soll den Entwurf einer Fusionsvereinbarung ausarbeiten. Präsidiert wird das 38-köpfige Gremium vom Statthalter des Saanebezirks, Carl-Alex Riddoré. Weiteren an einer Fusion interessierten Gemeinden wird ein Beobachterstatus in dem Gremium angeboten.

Der Zeitplan ist ehrgeizig: Die Grossfusion soll den Stimmberechtigten in den Gemeinden 2020 vorgelegt werden.

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SDA-ATS