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Jean-Pierre Siggen von der CVP zieht in die Freiburger Kantonsregierung ein. Damit bleiben die Kräfteverhältnisse im Staatsrat zu Gunsten der bürgerlichen bestehen. Siggen hielt allerdings seinen Herausforderer, SP-Nationalrat Jean-Françopis Steiert, nur knapp in Schach.

Nur gerade 562 Stimmen trennten die beiden am Schluss des zweiten Wahlgangs am Sonntag, wie aus den auf der Internetseite des Kantons Freiburg publizierten Resultaten hervorgeht. CVP-Mann Siggen kam insgesamt auf 31'914 Stimmen, Steiert auf 31'352.

Mit Siggen kann die CVP den Sitz der abtretenden Erziehungs- und Kulturdirektorin Isabelle Chassot in den eigenen Reihen halten. Chassot wird ab Anfang November neue Chefin des Bundesamtes für Kultur.

Der Freiburger Staatsrat setzt sich weiterhin aus drei CVP-Mitgliedern, zwei SP-Leuten, einem FDP-Mann und einer Grünen zusammen.

Hätte Steiert die Wahl geschafft, hätte der Kanton Freiburg erstmals in seiner Geschichte eine rot-grüne Regierung gehabt. Die Wahlbeteiligung lag am Sonntag bei 33,9 Prozent.

Steiert gewinnt in der Stadt Freiburg

Der zweite Wahlgang am Sonntag war erneut ein Kopf-an-Kopf Rennen zwischen Siggen und Steiert. Bereits der erste Wahlgang Ende September endete knapp mit einem Sieg Siggens. Dieser nützte ihm allerdings nichts, weil keiner der Kandidaten das absolute Mehr erzielte.

Am Sonntag lag Siggen von Beginn weg in Führung. Nach Auszählung der kleineren Landgemeinden war die Führung etwas grösser. Als die bevölkerungsstarken Agglomerationsgemeinden ausgezählt waren, wurde es richtig knapp.

Siggen konnte alle Bezirke des Kantons für sich entscheiden, ausser den Saanebezirk mit der Stadt Freiburg. Hier hatte Steiert die Nase vorne.

Der 51-jährige Jean-Pierre Siggen ist CVP-Fraktionschef im Grossen Rat und Direktor des Freiburgischen Arbeitgeberverbandes.

SDA-ATS