Fribourg-Gottéron feiert in Lugano einen überraschenden 4:1-Sieg. Die eigentlich formstarken Tessiner enttäuschen auf der ganzen Linie.

Der Drache lebt noch: Fribourg-Gottéron feierte in der Resega erst den dritten Sieg im neunten Saisonspiel - und er war verdient. Für einmal gelang es den Freiburgern, die grössere Intensität aufs Eis zu bringen und effizienter als der Gegner zu agieren.

Das interimistisch von Sportchef Christian Dubé betreute Gottéron ging früh durch Lukas Lhotaks erstes Saisontor in Führung und liess sich auch durch Luca Fazzini, der bereits zum achten Mal traf, nicht aus dem Konzept bringen. Noch vor dem Ende des ersten Drittels reagierte Matthias Rossi mit der neuerlichen Führung.

Im mittleren Abschnitt erhöhte Fribourgs amerikanischer Verteidiger Ryan Gunderson im Powerplay auf 3:1. Für ihn war es das erste Tor in der National League. Lugano war zwar optisch etwas das bessere Team, in die Nähe einer Wende kamen die Bianconeri, die zuvor vier der letzten fünf Spiele gewonnen hatten, nicht.

Dem Schlusslicht Fribourg gelang damit der zweite Sieg im dritten Spiel seit der Entlassung von Coach Mark French. Dennoch ist damit zu rechnen, dass nächste Woche ein neuer Trainer vorgestellt wird.

Telegramm:

Lugano - Fribourg-Gottéron 1:4 (1:2, 0:1, 0:1)

6039 Zuschauer. - SR Salonen (FIN)/Fluri, Gnemmi/Cattaneo. - Tore: 8. Lhotak (Stalder, Desharnais) 0:1. 18. Fazzini 1:1. 20. (19:15) Rossi 1:2. 33. Gunderson (Mottet/Ausschluss Lajunen) 1:3. 59. Stalberg 1:4 (ins leere Tor). - Strafen: je 3mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Fazzini; Brodin.

Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Loeffel, Wellinger; Chiesa, Jecker; Riva; Klasen, Lajunen, Zangger; Fazzini, Romanenghi, Suri; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Jörg, Haussener, Lammer.

Fribourg-Gottéron: Waeber; Kamerzin, Chavaillaz; Gunderson, Furrer; Schneeberger, Stalder; Forrer; Marchon, Schmutz, Tristan Vauclair; Brodin, Walser, Mottet; Rossi, Desharnais, Stalberg; Lauper, Schmid, Lhotak.

Bemerkungen: Lugano ohne Julien Vauclair (abwesend), Spooner (überzähliger Ausländer), Morini und Walker, Fribourg ohne Sprunger und Bykow (alle verletzt). Pfostenschuss Brodin (32.). Lugano von 58:51 bis 58:56 ohne Torhüter.

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