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Rad - In der zweitletzten Etappe mit dem gefürchteten Colle delle Finestrelle kontrollierte Alberto Contador das Geschehen. Der Spanier hat freie Bahn zu seinem zweiten Giro-Triumph nach 2008.
In der 18 km langen Steigung des Finestrelle-Passes mit 9 km Naturstrasse wurde Contador nicht angegriffen. Die Gegner des Spaniers sind nicht nur müde. Sie haben seit Tagen erkannt, dass sie gegen den Träger der maglia rosa nicht ankommen. Erst auf den letzten Kilometern vor dem Ziel kam es noch zu einigen Vorstössen, die Contador allerdings nicht aus der Ruhe brachten. Der Spanier reagierte erst auf einen Antritt von Michele Scarponi (It). Dem Gesamtzweiten ging es darum, vor dem abschliessenden Zeitfahren vom Sonntag über 26 km in Mailand den Vorsprung auf seinen direkten Widersacher Vincenzo Nibali (It) auszubauen. Dieses Vorhaben gelang. Scarponi war 23 Sekunden vor Nibali im Ziel und baute seine Reserve vor der Prüfung gegen die Uhr auf 56 Sekunden aus.
Mit einer bemerkenswerten Leistung kam Wasil Kirienka (WRuss) zum zweiten Etappensieg seiner Karriere im Giro d'Italia. Der Punktefahren-Weltmeister von 2008 gehörte einer Fluchtgruppe von 13 Fahrern an, die sich nach 29 km gebildet hatte. Schon zu Beginn der Steigung zum Finestrelle-Pass lag der Allrounder alleine an der Spitze. Kirienkas Vorsprung war so gross, dass sein Triumph nach einer Vorausfahrt über 213 km über die restliche Distanz nie gefährdet war.
Vor drei Jahren hatte Kirienka die 19. Etappe von Legnano nach Presolano/Monte Pora bei äusserst misslichen Bedingungen auf eine ähnliche Art und Weise für sich entschieden. Trotz den Strapazen vergass der Weissrusse nicht, bei der Zieleinfahrt mit einer Geste darauf aufmerksam zu machen, dass er diesen Sieg seinem vor wenigen Tagen bei einem tragischen Unglücksfall verstorbenen Teamkollegen Xavier Tondo (Sp) widme.

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SDA-ATS