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Der Golfstaat Bahrain hat am Mittwoch Hunderte Oppositionelle aus der Haft freigelassen, um Proteste gegen die Regierung und das Herrscherhaus einzudämmen. Nach ihrer Entlassung beklagten Anhänger der Opposition, sie seien gefoltert worden.

Unter den Freigekommenen seien auch 25 wegen angeblicher Putschpläne angeklagte schiitische Aktivisten, die der bahrainische König Hamad bin Issa al-Chalifa zuvor begnadigt hatte, berichteten arabische Medien.

Die Regierung in Manama teilte am Mittwoch offiziell mit, es seien 308 Personen aus der Haft entlassen worden. Vorwürfe der Folter würden untersucht.

In den vergangenen Monaten hatten die Behörden nach Angaben von Oppositionsgruppen insgesamt etwa 400 Menschen festgenommen, von denen viele nach den geltenden Antiterror-Gesetzen angeklagt wurden. Oppositionsgruppen haben für einen vom Königshaus angebotenen Dialog die Freilassung aller politischen Gefangenen gefordert.

Am Mittwoch demonstrierten weiter Zehntausende auf dem zentralen Lulu-Platz der Hauptstadt Manama. Sie fordern den Rücktritt der Regierung.

Bei den Protesten kamen bislang mindestens sieben Menschen ums Leben. Die Protestbewegung umfasst in dem gerade einmal eine Million Einwohner zählenden Bahrain die mehrheitlich schiitische Bevölkerung, die sich durch die sunnitische Herrscherdynastie benachteiligt sieht.

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SDA-ATS