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Fussball - Die Schweizer Nationalmannschaft wurde in Südkorea überaus freundlich empfangen. Die Wertschätzung der beiden WM-Teilnehmer beruht vor ihrem heutigen Test auf Gegenseitigkeit.
Der Schweizer Delegation behagte der warme Empfang nach einer vergleichsweise beschwerlichen Flugreise (über 10 Stunden und 8780 Kilometer). Einige Spieler waren schon bei der Ankunft euphorisch begrüsst und mit Comic-Figuren beschenkt worden. Entsprechend zuvorkommend äusserten sie sich vor den Mikrofonen über den Gastgeber. Captain Gökhan Inler erwähnte das Schlafmanko in keiner Silbe. Im Gegenteil sei es eine Ehre hier antreten zu dürfen.
Die weniger gute WM-Qualifikations-Kampagne der Asiaten blieb von den Schweizern im Vorfeld unerwähnt, die beiden empfindlichen Fehltritte gegen den Iran ebenfalls, die im Juni zur Absetzung des Trainers geführt hatten. Seit jenem Eklat ist Hong Myung-Bo im Amt. Der vierfache WM-Teilnehmer und Captain der Halbfinal-Equipe von 2002 soll eine Stabilisierung der Lage bewirken. An den letzten Olympischen Spielen machte er einen exzellenten Job und coachte die U23-Auswahl zur Bronze-Medaille.
Schweizer Detailpflege und Rochaden
Das Gerüst der Schweizer Mannschaft steht, das System sitzt, die Team-Mechanismen funktionieren. Das grobe personelle Konzept hat Ottmar Hitzfeld im Kopf. Die Eindrücke von Seoul werden ihm helfen, den Prozess der Selektion voranzutreiben. Unter erschwerten Bedingungen - mit denen ist ab kommendem Juni auch in Südamerika zu rechnen - könnte die Teamfähigkeit einzelner Probables ein Thema sein. Er werde das Verhalten der Equipe genau beobachten, kündigte der Nati-Trainer an.
Personell ist nicht mit aussergewöhnlichen Experimenten zu rechnen. Für die verletzungsbedingt abwesenden Stammspieler Rodriguez, Lichtsteiner, Behrami und Shaqiri rücken als linker Aussenverteidiger Reto Ziegler, rechts wie zuletzt gegen Albanien und Slowenien Michael Lang, im defensiven Zentrum Blerim Dzemaili und im linken Couloir Tranquillo Barnetta nach. Im offensiven Zentrum kommt Pajtim Kasami zum Zug, Granit Xhaka weicht zur Seite aus.

SDA-ATS