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Nachwuchs bei den Königspinguinen im Zoo Zürich.

Zoo Zürich/Samuel Furrer

(sda-ats)

Sie legen beide Eier: Damit ist es aber auch schon fast wieder vorbei mit den Gemeinsamkeiten. Der Zoo Zürich hat am Mittwoch Nachwuchs bei den Königspinguinen und bei den Seitenwinder-Klapperschlangen vorgestellt.

Der kleine, flauschige Pinguin wurde am 26. Juli geboren. Zuvor haben seine Eltern das Ei abwechselnd in einer Hautfalte über den Füssen ausgebrütet. Auch jetzt kuschelt sich das Jungtier noch gerne in die warme Höhle. Allerdings ist es bereits so gross, dass nur noch Kopf und Schultern hineinpassen.

Noch trägt der kleine Pinguin sein dünnes, graues Daunenkleid. Nach den ersten Lebenswochen, wächst ihm dann ein braunes, das mehrschichtig ist und dichter. Zum Schwimmen taugt dies jedoch noch nicht. Erst mit etwa einem Jahr mausern sich junge Königspinguine und bekommen ihr Erwachsenengefieder, mit dem sie dann auch ins Wasser gehen und sich selbständig ernähren können.

Königspinguine fressen Fisch, Tintenfisch und Krill. Für die Jagd sind sie of mehrere Tage im Meer unterwegs. Ihr Gewicht weist jeweils grosse Schwankungen auf, wie Zookurator Robert Zingg am Mittwoch sagte. So nimmt das Männchen beispielsweise keine Nahrung zu sich, während es das Ei während der ersten 15 bis 20 Tage bebrütet. Anschliessend wechseln sich die werdenden Eltern alle zwei bis drei Wochen ab.

Während der Nahrungspause müssen die Pinguine von den angefressenen Reserven zehren. Auch bei den Jungvögeln gibt es einen solchen Jo-Jo-Effekt. Mit einem ordentlichen Fettpolster ausgerüstet können sie im Winter mehrere Monat ohne regelmässige Fütterung auskommen.

Von Anfang an auf sich gestellt

Ganz anders ist dies in der Kinderstube der Seitenwinder-Klapperschlange. Im Gegensatz zu vielen anderen Reptilien legt das Weibchen seine Eier nicht einfach an einer geeigneten Stelle ab. Seitenwinder-Klapperschlangen sind lebendgebärend.

Das heisst, die Eier bleiben während des gesamten Entwicklungsstadiums im Körper des Weibchens. Dort sind sie gut geschützt, bis sie "geboren" werden. Mit der Fürsorge ist es dann aber schon wieder vorbei. Von nun an sind die kleinen Schlangen auf sich selbst gestellt.

Im Zoo Zürich sind am 8. August zwölf Jungtiere zur Welt gekommen, eines war tot. Obwohl sie noch sehr klein sind, verfügen die jungen Klapperschlangen bereits über einen voll funktionsfähigen Giftapparat, wie Zingg erklärte.

Ihren Namen hat die Seitenwinder-Klapperschlange zum einen wegen der am Schwanzende sitzenden Rassel, die bei drohender Gefahr zu hören ist, zum anderen wegen ihre Art der Fortbewegung.

Die Reptilien leben in sandigen, wüstenähnlichen Lebensräumen im Nordwesten Mexikos und in den südwestlichen USA. Um den heissen Sandboden möglichst wenig zu berühren, stützt sich die Schlange an zwei Punkten am Boden ab und rollt ihren Körper Z-förmig über diese Auflagepunkte ab. Dadurch bewegt sie sich seitlich in einem 45-Grad-Winkel vorwärts.

Eine weitere Besonderheit der Seitenwinder-Klapperschlange ist ein spezielles "Grubenorgan". Dieses liegt paarig zwischen Auge und Nasenloch und ermöglicht es der Schlange, sehr differenziert Wärmestrahlung wahrzunehmen. Damit kann sie auch in völliger Dunkelheit Jagd auf mögliche Beutetiere machen.

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SDA-ATS