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Während sich die Schweiz über die Ankunft des Frühlings freut, bekommen Allergiker die Schattenseite der warmen Temperaturen zu spüren. Unter dem Eindruck der ersten warmen Sonnenstrahlen haben die Bäume ihre Pollen freigesetzt.

Für triefende Nasen und tränende Augen beidseits der Alpen sorgten am Montag die Eschenpollen, wie Jan Eitel von SRF Meteo auf Anfrage sagte. Zudem wirbelten Birkenpollen durch die Luft - in besonders grosser Menge im Wallis, in den Bündner Südtälern sowie im Tessin.

Nach Angaben von MeteoSchweiz sind Esche und Birke zusammen mit Hasel, Erle, Gräsern und Beifuss für 95 Prozent der Pollenallergien in der Schweiz verantwortlich. Daneben gibt es weitere allergene Pflanzen wie die Pappel. Deren Pollen konzentrieren sich gemäss Eitel derzeit am Genfersee, im Unterwallis sowie am Juranordfuss.

Für einzelne Pollenarten kann Eitel dafür bereits Entwarnung geben. Die Blütezeit von Haseln und Erlen etwa geht bereits zu Ende, entsprechend schwach ist die Pollenbelastung.

Verspäteter Blühbeginn

Demgegenüber hat sich der Blühbeginn vieler allergener Pflanzenarten aufgrund des kalten Frühlings verzögert. Temperaturen von bis zu 25 Grad am vergangenen Wochenende lösten deshalb eine regelrechte Pollenexplosion aus.

Auch am Montag zeigte das Thermometer vielerorts sommerliche Werte an. Gemäss MeteoNews wurde die Marke von 25 Grad in Visp, Sitten, Chur, Basel und Zürich erreicht.

Und die Belastung für die 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung, die an einer Pollenallergie leiden, bleibt vorerst hoch. Zwar erwartet Eitel für Dienstag leichte Regenfälle im Norden des Landes. Der Niederschlag reiche aber nicht aus, um die Luft reinzuwaschen. Erst am Freitag dürften gemäss Eitel verbreitete Regenfälle und tiefere Temperaturen etwas Entlastung bringen.

Die unangenehmsten Tage stehen den meisten Allergikern allerdings erst im Mai bevor: Dann beginnen die verschiedenen Gräserarten zu blühen, deren Pollen bei zwei Dritteln der Pollenallergiker eine Reaktion hervorrufen.

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SDA-ATS