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Führende deutsche Kunstmesse Art Cologne hat begonnen

In Köln hat am Mittwoch die Art Cologne begonnen, die älteste und nach Veranstalterangaben auch grösste deutsche Kunstmesse. Etwa 200 Galerien aus 22 Ländern zeigen bis Sonntag Gegenwartskunst und Werke der klassischen Moderne.

"Gerade diese Kombination ist mir besonders wichtig", sagte Art-Cologne-Direktor Daniel Hug. Angesichts der derzeitigen Konjunkturlage erwarten die Händler besonders gute Umsätze.

Preislich wird ein breites Spektrum abgedeckt - vom Chagall-Gemälde bis zur Installation noch unbekannter Nachwuchs-Künstler ist alles zu haben. Die Art Cologne war vor einigen Jahren schon totgesagt worden, hat sich aber überraschend deutlich erholt.

Dies wird vor allem Hug angerechnet. Der Doppelbürger mit Schweizer und US-Pass, der früher als Galerist in Los Angeles wirkte, leitet die Art Cologne seit drei Jahren. Es ist noch immer sehr stark eine deutsche Messe, internationale Aussteller sind rar.

"Wir sind schon international, aber mit Schwerpunkt Deutschland, das ist unser Profil", erklärte Hug. Grosse Aufmerksamkeit erregt dieses Jahr eine Bronzeskulptur des Künstlerstars Neo Rauch, eine Art moderner Zentaur mit Benzinkanistern.

Im Bereich "Open Space" stellen zeitgenössische Künstler gemeinsam aus, so dass ihre Werke zueinander in Beziehung treten können. Eine Sonderschau ist den fantastischen Flugobjekten des Antwerpener Künstlers Henri van Herwegen alias Panamarenko gewidmet.

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