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Budapest - Zwei führende Rating-Agenturen drohen Ungarn nach dem Abbruch der Gespräche mit EU und IWF mit schlechteren Zensuren. Sollte Ungarn von seinem strikten Sparkurs abkommen, sei eine Herabstufung des Ratings wahrscheinlich, teilte die Agentur Moody's am Freitag mit.
Standard & Poor's signalisierte eine schlechtere Note für den Fall, dass sich herausstelle, dass einige der jüngsten Sparmassnahmen mittelfristig negative Auswirkungen auf die Wirtschaft hätten und die Verschuldung nicht entscheidend reduzierten.
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hatte ein Ende des strikten Sparkurses angekündigt und damit den Internationalen Währungsfonds (IWF) gegen sich aufgebracht.
Orban setzt auf Zusatzeinnahmen, um das Haushaltsdefizit in diesem Jahr auf 3,8 Prozent der Wirtschaftsleistung zu drosseln. Allein eine Bankenabgabe, für die das Parlament am Donnerstagabend grünes Licht gegeben hat, soll 187 Mrd. Forint (rund 0,9 Mrd. Fr.) bringen.
Der IWF lehnt die Abgabe aber ab und befürchtet Verzerrungen durch die Steuer. Der Chef der Osteuropabank, Thomas Mirow, sagte, durch die "unverhältnismässig hohe" Abgabe wachse die Sorge, dass die Tätigkeit der Banken eingeschränkt und die wirtschaftliche Erholung gebremst werde.
Am Wochenende waren die Verhandlungen Ungarns mit IWF und Europäischer Union am Streit über den Ausweg aus der Schuldenkrise gescheitert.

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SDA-ATS