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Hat streng geheime Geheimdienstinformationen an Medien weitergegeben: die nun verurteilte US-Bürgerin nach einer Anhörung vor Gericht im Juni 2017. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/CHRIS ALUKA BERRY

(sda-ats)

Wegen der Weitergabe streng geheimer Informationen des Geheimdienstes NSA ist eine US-Bürgerin zu über fünf Jahren Haft verurteilt worden. Ein Richter im Bundesstaat Georgia verhängte eine 63-monatige Haftstrafe gegen die 26-Jährige.

Die Frau hatte für einen Auftragnehmer der NSA gearbeitet und war im Juni 2017 festgenommen worden. Die Festnahme erfolgte nur Stunden vor der Veröffentlichung eines Berichts durch die Enthüllungsplattform "The Intercept", der auf den von ihr weitergegebenen Dokumenten basierte. Darin ging es um mutmassliche russische Hackerangriffe in den USA.

Das Urteil erfolgte im Gegenzug für ein Schuldeingeständnis der Frau. Es ist das härteste, das in den USA jemals für einen einzigen Anklagepunkt hinsichtlich der Weitergabe vertraulicher Informationen an die Medien verhängt wurde. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte undichten Stellen den Kampf angesagt.

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