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Fünf Spielsperren für Scherwey

SCB-Stürmer Tristan Scherwey wird für seinen Check gegen den Kopf von Lausannes Gaëtan Augsburger mit fünf Spielsperren und einer Busse von 1200 Franken bestraft.

Gemäss dem Urteil des Einzelrichters Reto Steinmann habe Scherwey bei seiner Aktion eine Verletzung des Gegners in Kauf genommen. Unmittelbar nach dem Weiterspielen der Scheibe in der neutralen Zone hatte der SCB-Stürmer den Lausanner im Meisterschaftsspiel am 2. Januar mit dem Oberarm am Kopf getroffen, worauf dieser verletzt das Eis verlassen musste. Augsburger fällt für drei bis fünf Wochen aus.

Das Verschulden von Scherwey wiegt nach Ansicht des Einzelrichters eher schwer. Man könne ihm zwar keinen direkten Verletzungsvorsatz unterstellen, es gebe jedoch "keinen ersichtlichen Grund, der diesen Angriff in dieser Form erklärbar, geschweige denn verständlich machen würde". Der Beschuldigte habe es am Respekt für den Kopf des Gegners fehlen lassen. Eine Spielsperre hat der 23-jährige Internationale bereits verbüsst, weshalb noch vier weitere Spielsperren verbleiben. Gegen diesen Entscheid kann innert fünf Tagen Berufung an das Verbandssportgericht der Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) eingereicht werden.

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