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Bei neuen Kämpfen an der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha sind nach Angaben der beiden Armeen zwei thailändische und drei kambodschanische Soldaten getötet worden. Beide Seiten beschuldigten sich der Aggression.

Thailands Armeesprecher sagte, das Gefecht sei im Morgengrauen ausgebrochen und habe mindestens eine halbe Stunde gedauert. Nach einigen Gewehrsalven auf beiden Seiten habe Kambodscha plötzlich schwere Artillerie aufgefahren und ein thailändisches Dorf beschossen. Hunderte Menschen seien geflohen.

Ein Regierungssprecher in Kambodscha sprach von einer "unprovozierten Attacke" der Thailänder. Beide Seiten hätten während der Kämpfe Raketenwerfer, Maschinengewehre und Gewehre eingesetzt, sagte er.

Der Gouverneur der betroffenen thailändischen Provinz Surin teilte mit, dass die Behörden die Evakuierung von 5000 Menschen aus dem Kampfgebiet vorbereiteten.

Nach Angaben des Sprechers des kambodschanischen Verteidigungsministeriums fanden die Kämpfe rund 250 Kilometer westlich des Preah Vihear Tempels statt. Dort waren bei Zusammenstössen im Februar zehn Menschen ums Leben gekommen.

Die Kämpfe vom Freitag ereigneten sich demnach rund um den Tempel Ta Krabey, der wie auch der Tempel von Preah Vihear von beiden Ländern beansprucht wird.

Der Tempel Preah Vihear gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Internationale Gerichtshof hatte die Region um den Tempel 1962 zur Verärgerung vieler Thailänder Kambodscha zugesprochen. Er befindet sich auf einer 525 Meter hohen Klippe im Dangrek-Gebirge, rund 245 Kilometer nördlich der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh.

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The citizens' meeting

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SDA-ATS