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Die Zahl der Opfer bei einem erneuten Anschlag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu hat sich auf fünf Tote und 26 Verletzte erhöht. Der Anschlag trägt die Handschrift der islamistischen Al-Shabaab-Milizen.

Die Terroristen hätten versucht, auch in dem populären Maka-Almukarma Hotel im Stadtteil Hodan Sprengkörper zu zünden, berichtete Polizeisprecher Mohamed Yusuf Madaale. Dies sei aber nicht gelungen. Mehrere Verdächtige seien am späten Abend festgenommen worden.

Unter den Opfern befanden sich den Angaben nach zwei Polizisten, zwei Zivilisten und ein Abgeordneter. "Mehrere Autos wurden bei der Explosion vor dem Hotel völlig zerstört", sagte der Augenzeuge Mohamud Ali.

Bis zum Abend hatte sich niemand zu dem Terroranschlag bekannt. Somalia leidet seit mehr als zwei Jahrzehnten unter einem blutigen Bürgerkrieg vor allem zwischen der - von afrikanischen Truppen unterstützten - Zentralregierung und der radikalislamistischen Al-Shabaab-Miliz. Sie ist für zahlreiche Terroranschläge verantwortlich.

Die somalische Regierung verurteilte scharf den "feigen Akt des Terrorismus". "Einmal mehr haben die Feinde des Friedens ihr wahres Gesicht gezeigt", sagte Ministerpräsident Abdi Farah Shirdon am Freitagabend. Die Terroristen würden die Regierung und das somalische Volk nicht vom Weg des Fortschritts und Friedens abbringen.

SDA-ATS