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Bei heftigen Überschwemmungen im US-Bundesstaat Colorado sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Rund 580 Einwohner der Bezirke Larimer und Boulder galten am Sonntag noch als vermisst.

Es müsse davon ausgegangen werden, dass die Zahl der Todesopfer weiter steige, sagte der Polizeichef von Boulder. Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz, um den Flutopfern zu helfen. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Alleine im Bezirk Larimer galten am Sonntag nach Polizeiangaben noch 350 Menschen als vermisst. Im benachbarten Bezirk gab es von etwa 230 Menschen kein Lebenszeichen, wie der Sender CNN berichtete. Die Behörden wollten diese Zahl nicht bestätigen.

Viele Ortschaften vor allem in bergigen Regionen waren von der Aussenwelt abgeschnitten und zudem ohne Strom. Auch andernorts kam es zu Stromausfällen. Strassen verwandelten sich in Sturzbäche.

Die Nationalgarde und der benachbarte Bundesstaat Wyoming stellten insgesamt ein Dutzend Helikopter zur Verfügung, um Bewohner vor den Wassermassen zu retten. US-Präsident Barack Obama erliess eine Notstandverordnung und sagte Bundeshilfen zu.

Versunkene Ortschaften

Helikopteraufnahmen zeigten, dass von den Ortschaften Jamestown, Lyons und Longmont kaum noch mehr als vereinzelte Inseln zu sehen waren. Verängstigte Einwohner wurden mit Fertigmahlzeiten versorgt, die aus der Luft abgeworfen wurden. Allein in der Gegend Pinewood Springs wurden 1200 Menschen in Sicherheit gebracht. Aus Jamestown wurden 200 Einwohner per Helikopter gerettet.

In Colorado fiel seit Mittwochabend so viel Regen wie normalerweise in mehreren Monaten. Wetterexperten gehen davon aus, dass die heftigen Niederschläge noch einige Tage andauern werden. Sean Conway von der Bezirksverwaltung in Weld sprach in der Zeitung "Denver Post" von einem "historischen Ereignis", wie es sie nur alle 500 bis 1000 Jahre gebe.

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SDA-ATS