Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Jungparteien wollen mit einem Ja zur Altersvorsorge die Generationensolidarität stärken. (Symbolbild)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Wer heute jung ist, wird noch mehr als eine Rentenreform erleben. Jene Jungparteien, die die Reform der Altersvorsorge befürworten, sehen in der Abstimmung vom 24. September auch bloss einen ersten Schritt.

Nach Ansicht der Jungen Grünliberalen ist die Vorlage alles andere als perfekt, wie Co-Präsidentin Anaïs Grandjean am Dienstag vor den Medien in Bern erklärte. Für die kommenden Jahre erhalte sie aber das Rentenniveau und erlaube damit, die nächsten Reformschritte vorzubereiten.

Die Reform der Altersvorsorge sei keine Lösung für die Ewigkeit, sagte auch Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen Schweiz. "Doch sie verschafft uns gut zehn Jahre Zeit, um einen grundlegenden Diskurs über die Rentenpolitik zu führen." Gleich tönt es von den Jungparteien von CVP und BDP.

Damit hat die Einigkeit ein Ende. Die Jungpolitiker haben sehr unterschiedliche Ideen, wie die Altersvorsorge in Zukunft stabilisiert werden könnte. Tino Schneider, Präsident der Jungen CVP Schweiz, bewegt sich auf der Parteilinie: Er sieht den nächsten Schritt in der Entpolitisierung von Rentenalter und Umwandlungssatz. Diese könnten also an die Lebenserwartung oder an andere Entwicklungen gekoppelt werden.

Franzini von den Jungen Grünen möchte die Reichen zur Kasse bitten, um die AHV für die Zukunft abzusichern. Und die Jungen Grünliberalen setzen sich für die Legalisierung und die Besteuerung von Cannabis ein. Der Ertrag soll zu 80 Prozent der AHV zukommen. Zudem wollen auch sie den Umwandlungssatz entpolitisieren, indem er mit der demografischen und ökonomischen Entwicklung verknüpft wird.

Diese unterschiedlichen Visionen geben einen Vorgeschmack auf künftige Diskussionen über die Altersvorsorge. Doch über die aktuelle Reform sind sich die Jungparteien von CVP, GLP, BDP, Grünen und EVP einig. Ohne diesen Kompromiss gerieten die Finanzen der Sozialversicherungen in Schieflage, sagte Schneider. Dass eine Allianz aus Genfer Kommunisten und ultraliberalen Kräften gegen die Vorlage kämpften, belege die Ausgewogenheit der Reform.

Auch die JUSO sagt - anders als die SP - Nein zur Reform der Altersvorsorge. Die Jungparteien von SVP und FDP kämpfen an der Seite der Mutterparteien gegen die Vorlage.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS