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Eine Ermittlerkommission des UNO-Menschenrechtsrats hat am Abend sowohl den Truppen des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi als auch den Rebellen des nordafrikanischen Landes Kriegsverbrechen vorgeworfen. In der Nacht flog die NATO weitere Angriffe auf Tripolis.

Die Regierungskräfte hätten Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen begangen, teilte die Kommission am Mittwoch in Genf mit. Es lägen aber auch Berichte über Taten der Rebellen vor, die Kriegsverbrechen darstellten. Diese hätten aber einen geringeren Umfang.

Die 47 Mitgliedstaaten des UNO-Menschenrechtsrates hatten im Februar einstimmig beschlossen, eine Kommission einzusetzen, um mutmassliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch die Regierung von Machthaber Gaddafi zu prüfen.

Geleitet wurde das Team vom früheren UNO-Ermittler für Kriegsverbrechen, dem Ägypter Scherif Bassiuni. Die Ermittler waren unter anderem in die libysche Hauptstadt Tripolis und in die Rebellenhochburg Bengasi gereist.

Weitere Bombardemente

Die libysche Hauptstadt Tripolis ist in der Nacht zu Donnerstag von mehreren schweren Explosionen erschüttert worden. Wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete, waren gegen Mitternacht sechs Explosionen zu hören, gefolgt von mehreren weiteren.

Die NATO fliegt seit Mitte März fast täglich Einsätze gegen Ziele in Libyen. Zuletzt war auch mehrfach die Residenz von Machthaber Muammar al-Gaddafi in Tripolis angegriffen worden.

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SDA-ATS