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Infolge der Luftangriffe in Libyen sind nach US-Angaben die Bodentruppen von Machthaber Muammar al-Gaddafi deutlich geschwächt. Vermutlich 30 bis 40 Prozent seien ausgeschaltet, sagte US-Generalstabschef Mike Mullen am Rande eines Truppenbesuchs in Bagdad.

Seinen Worten zufolge können derzeit weder Gaddafis Truppen noch die der Rebellen entscheidende Erfolge erzielen. "Es läuft mit Sicherheit auf eine Patt-Situation hinaus", sagte Mullen. Er fügte hinzu, es gebe keine Hinweise darauf, dass die radikal-islamistische Al-Kaida bei den Aufständischen vertreten sei.

Unterdessen ist der einflussreiche US-Senator John McCain zu einem Besuch in der libyschen Rebellenhochburg Benghasi eingetroffen. Der einstige republikanische Präsidentschaftskandidat fuhr in einem Wagenkonvoi in das Zentrum der ostlibyschen Stadt.

Dutzende Menschen empfingen ihn dort mit Rufen wie "Freiheit für Libyen, Gaddafi muss weg" und "Danke Amerika, danke Obama". McCain sollte Vertreter des Nationalen Übergangsrats der Aufständischen treffen, der in Benghasi seinen Sitz hat.

Drohneneinsatz begrüsst

Die Rebellen haben den Einsatz von US-Drohnen im Kampf gegen Machthaber Muammar Gaddafi begrüsst. "Es gibt keinen Zweifel, dass sie beim Schutz von Zivilisten helfen werden", sagte ein Sprecher dem Sender Al-Dschasira.

Zuvor hatte US-Verteidigungsminister Robert Gates den Einsatz der unbenannten Kampfflugzeuge angekündigt. Dieser sei von Präsident Barack Obama genehmigt worden.

Der Vize-Vorsitzende des Generalstabs, James Cartwright, erklärte, die ersten beiden "Predator"-Maschinen seien am Donnerstag nach Libyen aufgebrochen, hätten jedoch wegen schlechten Wetters umkehren müssen.

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SDA-ATS