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Im Letzigrund empfangen die in der Tabelle abgesackten Grasshoppers am Samstag in der Super League den FC Vaduz zum Kellerduell. St. Gallen kann gegen Luzern weiter an Boden gutmachen.

Derweil die Grasshoppers (noch) an Pierluigi Tami festhalten, hat Vaduz trotz des 1:1 am letzten Wochenende gegen den FC Basel einen Trainerwechsel vollzogen. Zum Ligaerhalt soll die Vaduzer der ehemalige Liechtensteiner Rekord-Internationale Daniel Hasler (74 Länderspiele) führen, bis Anfang Woche noch Assistent des entlassenen Giorgio Contini.

Mit der "richtigen Einstellung, viel Kampf und Laufbereitschaft" will Interimstrainer Hasler gegen GC den entscheidenden Aufschwung einleiten. Aufmerksame Beobachter wollen im Training der Liechtensteiner eine Aufbruchstimmung erkannt haben. Mit einem Sieg würden sie bis auf einen Punkt zu den Grasshoppers aufrücken.

Allerdings scheint der seit Anfang Dezember sieglose Gegner allmählich die Kurve zu kriegen. Beim 1:1 gegen Luzern war am letzten Wochenende klare Aufwärtstendenz erkennbar. "Der Punkt gegen Luzern löst nicht alle Probleme", sagt Tami, fügt aber an, dass die Richtung stimme. Allzu hoch will der Trainer die Partie gegen Vaduz nicht gewichten: "Es hängt nicht alles von diesem einen Spiel ab. Es bleiben noch drei Monate."

St. Gallen in Lauerstellung

Den Umschwung zum Guten haben sie beim FC St. Gallen bereits geschafft. Sah sich das Team von Trainer Joe Zinnbauer im Oktober noch in den Abstiegskampf verwickelt, hat sich die Lage signifikant entschärft. Platz 5, zehn Punkte vor Vaduz und Lausanne und nur noch sechs hinter Luzern, dazu Luxusprobleme im breit besetzten Mittelfeld geben Anlass, den Blick dezidiert nach oben zu richten. "Wir sind in Lauerstellung. Das wichtigste ist aber, dass wir uns auf dem 5. Platz einnisten", sagt Zinnbauer, der dem Herbststurm trotz viel Gegenwind standgehalten hat.

Neue Ziele will der Deutsche erst ins Auge fassen, wenn die St. Galler die 35-Punkte-Marke erreicht haben. So viele benötige es, um nichts mit dem Abstieg zu tun haben, so Zinnbauer. Sechs Punkte fehlen den St. Gallern dazu noch. Gewinnen sie am Samstag gegen den Tabellennachbarn Luzern, liegen sie nur noch drei Zähler hinter den viertplatzierten Innerschweizern.

SDA-ATS

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