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Beim Unwetter vom vergangenen Samstag wurde das Gebiet rund um den Bahnhof Zofingen AG arg in Mitleidenschaft gezogen.

Keystone/WALTER BIERI

(sda-ats)

Die Aargauer Gebäudeversicherung (AGV) spricht nach dem schweren Unwetter im Raum Zofingen von sehr grossen Schäden. Sie hat bisher 4000 Meldungen erhalten und beziffert die Schadensumme auf 85 Millionen Franken.

Laut einer Mitteilung der AGV vom Donnerstagabend nehmen die Schadenmeldungen allmählich ab. Auf Hochtouren laufen dagegen die Besichtigungen der Schäden. 500 Schäden seien bereits aufgenommen worden, berichtet die Versicherung. Ab kommender Woche erhält die AGV Hilfe von Schadenexperten anderer Gebäudeversicherungen.

Sehr grosse Beschädigungen

Sie spricht von sehr grossen Beschädigungen und ungewöhnlich hohen Schadensummen pro Gebäude. Insgesamt dürften bisher Schäden im Umfang von 85 Millionen Franken gemeldet worden sein.

75 Millionen Franken davon entfallen auf die obligatorische Gebäudeversicherung - auf Schäden durch Überschwemmung sowie Hagel und Sturm. Die übrigen 10 Millionen sind Leistungen der freiwilligen Gebäudeversicherung, insbesondere für Rückstauschäden.

Helfen muss die AGV auch im Freiamt im Südosten des Aargaus, wo am Montag Gewitter getobt hatten. In dieser Region wurden 120 Schäden gemeldet; die Kosten belaufen sich auf 1 bis 1,5 Millionen Franken. Die AGV sieht sich dank "solider finanzieller Basis" gerüstet, um die Schäden tragen zu können.

Noch nicht alles repariert

In Zofingen ist fünf Tage nach dem Unwetter noch nicht alles repariert: Das Bahnhofparking, das am Samstag überschwemmt worden war, bleibt länger geschlossen als geplant. Vor der Wiederinbetriebnahme müssen die Sicherheitseinrichtungen überprüft werden.

Die Sicherheitsmassnahmen betreffen vor allem die Lüftung sowie die Elektro- und Brandschutzeinrichtungen des unterirdischen Parkhauses, wie die Stadtverwaltung Zofingen mitteilte. Die Grobreinigung sei abgeschlossen. Es seien keine grundlegenden Schäden am Bauwerk festgestellt worden, hiess es.

Im zentralen Parking mit zwei Untergeschossen waren nach dem heftigen Unwetter mehr als 100 Autos unter Wasser gestanden. Sie mussten einzeln geborgen werden. In der Region Zofingen wurden rund 500 Autos massiv beschädigt. Ein grosser Teil davon dürfte schrottreif sein.

Millionenschaden in Druckereien

Auch Druckereibetriebe wurden in Mitleidenschaft gezogen. Millionenschaden entstand beim Druckereiunternehmen Swissprinters AG beim Bahnhof. In der Druckerei werden unter anderem Zeitschriften von Ringier Axel Springer Schweiz produziert.

Die Herausgabe sämtlicher Druckprodukte habe man durch das Partnernetzwerk sichern können, sagte Geschäftsführer Alfred Wälti dem Branchendienst "Klein Report".

Auch die Druckerei des "Zofinger Tagblatts" war geflutet und das Papierlager vernichtet worden. Zwei Ausgaben der Zeitung mussten daher in Aarau bei den AZ Medien gedruckt werden.

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SDA-ATS