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Geberit - im Bild der Hauptsitz in Rapperswil-Jona - macht zwei Keramikwerke in Frankreich dicht. (Archiv)

KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

(sda-ats)

Geberit darf zwei Keramikwerke in Frankreich schliessen. Der Sanitärtechnikkonzern hat sich nach monatelangen Verhandlungen mit den Gewerkschaften geeinigt. Die Keramikproduktion in Digoin wird eingestellt und das Werk in La Villeneuve-au-Chêne geschlossen.

Nun fehlt nur noch die Zustimmung des Arbeitsamts, wie aus einer Mitteilung von Geberit vom Mittwochabend hervorgeht. Die Kosten der Schliessung dürften das Geberit-Resultat gemäss den Angaben im zweiten Quartal 2017 mit 44 Millionen Franken belasten.

Geberit prüfte erstmals vor einem Jahr eine Restrukturierung an den beiden nicht profitablen Standorten. Im Oktober protestierten rund 400 Mitarbeiter, Angehörige und Behördenvertreter gegen eine drohende Schliessung dieser Werke.

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SDA-ATS