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Die Suche nach dem vermissten malaysischen Passagierflugzeug findet inzwischen auf einer Fläche von etwas mehr als der Grösse Australiens statt. Die gesamte Suchregion umfasst nun 2,24 Millionen Quadratseemeilen (etwa 7,7 Millionen Quadratkilometer).

Dies sagte der malaysische Verkehrsminister Hushamuddin Hussein am Dienstag. Australien hat eine Landfläche von 7,6 Millionen Quadratkilometern. Allein im Indischen Ozean wird - etwa 3000 Kilometer südwestlich der australischen Stadt Perth - auf einer Fläche von 600'000 Quadratkilometern nach dem Flugzeug gesucht.

Insgesamt reicht das Suchgebiet von Kasachstan über Westchina bis hin zum Indischen Ozean westlich von Australien. Derzeit sind 26 Länder an der Suche nach der Boeing 777 beteiligt, von der seit dem 8. März jede Spur fehlt.

Laut einer Lokalzeitung sahen die Bewohner einer Malediven-Insel im Indischen Ozean kurz nach dem Verschwinden des Fluges MH370 einen tieffliegenden Passagier-Jet. Das Flugzeug sei weiss mit roten Streifen gewesen - so sähen häufig auch die Flugzeuge der Malaysia Airlines aus, berichtete die Zeitung "Haveeru" am Dienstag online.

Ein Journalist der Zeitung erklärte auf Nachfrage, die Menschen der Insel Kuda Huvadhoo im Dhaal Atoll hätten seit vorvergangenen Samstag auf die Sichtung hingewiesen. Aber erst jetzt habe seine Zeitung mehrere Menschen persönlich sprechen können.

Gemäss übereinstimmenden Berichten habe das Flugzeug um 6.15 Uhr Ortszeit die Insel überquert und dabei einen ohrenbetäubendem Lärm gemacht. "Ich habe noch nie ein Flugzeug so niedrig über unsere Insel fliegen sehen. Wir haben Wasserflugzeuge gesehen, aber ich bin sicher, dass das keines war", sagt ein Augenzeuge der Zeitung.

SDA-ATS