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Mit einer Schweigeminute um 10.41 Uhr haben mehr als 600 Angehörige im französischen Le Vernet der Opfer des Germanwings-Absturzes vor einem Jahr gedacht. Zugegen waren auch die Chefs von Germanwings und Lufthansa.

Die Lufthansa als Mutterkonzern hatte die von der Öffentlichkeit streng abgeschirmte Zeremonie in dem kleinen Alpenort nahe der Absturzstelle organisiert. Einige der Angehörigen wollten anschliessend zu Fuss oder mit Kleinbussen zum Col de Mariaud aufbrechen. Von dem Bergrücken aus ist die schwer zugängliche Unglückstelle von Flug 4U9525 an einem steilen Felsgebirge zu sehen.

Der psychisch kranke Copilot hatte das Flugzeug am 24. März 2015 absichtlich in den Felsen gesteuert. Der Airbus war auf dem Flug von Barcelona nach Düsseldorf. Alle 150 Menschen an Bord starben. Darunter waren 72 Personen aus Deutschland und 51 aus Spanien.

In der nordrhein-westfälischen Kleinstadt Haltern am See wurde am Donnerstag mit Schweigen und Glockengeläut einer beim Absturz tödlich verunglückten Schülergruppe gedacht. Zahlreiche Bürger der Stadt waren dem Aufruf des Stadtpräsidenten Bodo Klimpel auf den Marktplatz gefolgt.

Dort hielten sie eine Minute lang inne, um der 16 Schüler und zwei Lehrerinnen des Joseph-König-Gymnasiums zu gedenken, die beim Absturz vor einem Jahr ums Leben kamen.

"Den Angehörigen beistehen"

Vor Beginn der Gedenkfeier für die Opfer des Germanwings-Absturzes bekräftigte Lufthansa-Chef Carsten Spohr in Le Vernet seinen Willen für "konstruktive Lösungen" bei den Entschädigungen für die Angehörigen. "Wir haben von Anfang an gesagt, wir werden uns grosszügig zeigen und haben uns auch im ersten Jahr grosszügig gezeigt", sagte Spohr in Le Vernet.

"Wir sind heute nach Le Vernet gekommen, um der Opfer zu gedenken und ihnen die Ehre zu erweisen", sagte Spohr. "Dieser tragische Absturz hat unglaubliches Unglück über viele, viele Menschen gebracht. Dieses Unglück können auch wir nicht lindern, aber wir können zumindest den Angehörigen beistehen."

Für jedes Opfer wurde nach Angaben von Germanwings eine Soforthilfe von 50'000 Euro gezahlt. Dazu sollen 25'000 Schmerzensgeld für jeden Toten gezahlt werden. Nächste Angehörige sollten ohne weitere Prüfung 10'000 Euro bekommen.

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SDA-ATS