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Duisburg - Eine Gedenktafel erinnert seit Samstag an die Loveparade-Katastrophe in Duisburg vor sechs Wochen. Am Ort des Unglücks wurde auf Initiative mehrerer Bürgerstiftungen eine schlichte Bronzetafel mit der Aufschrift "Duisburg gedenkt der Opfer der Loveparade - 24. Juli 2010" enthüllt.
Trauergaben wie Kerzen oder Briefe wurden zum Teil in einen eigens dafür bereit gestellten Glaskubus gebracht, mit dem an das Unglück erinnert werden soll. Mehrere hundert Menschen, darunter auch Angehörige von Opfern, nahmen nach Angaben eines Sprechers der Stadt Duisburg an der Gedenkveranstaltung teil.
Ziel sei es, in der Zukunft einmal eine feste Gedenkstätte zu errichten. Dafür müsse aber zunächst ein umfassendes Konzept erarbeitet werden.
Während der Loveparade am 24. Juli war an einem überfüllten Zugangstunnel eine Massenpanik ausgebrochen. 21 Menschen starben, mehr als 500 wurden verletzt. Die Ermittlungen dazu, wer die Verantwortung für das Unglück trägt, dauern immer noch an.
Der Rechtsanwalt der Loveparade-Opfer, Gerhart Baum, rechnet einem Medienbericht zufolge noch mit monatelangen Ermittlungen bis zur juristisch sauberen Klärung der Schuldfrage. Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland, der nach der Katastrophe stark unter Druck geraten war, lehnt einen Rücktritt ab.

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SDA-ATS