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Gefährlicher Terrorist bei Geiselbefreiung in Pakistan gefasst

Dieser Inhalt wurde am 10. Oktober 2009 - 11:26 publiziert
(Keystone-SDA)

Islamabad - Pakistanische Soldaten haben in der Garnisonsstadt Rawalpindi mindestens vier Aufständische erschossen, die das Hauptquartier der Armee angriffen.
Bei dem etwa einstündigen Gefecht kamen auch vier Soldaten und ein Unbeteiligter ums Leben, bestätigte ein Armeesprecher. Die Taliban bekannten sich in einem Anruf beim Fernsehsender Geo zu dem Anschlag.
Die Rebellen trugen nach Armeeangaben bei ihrem waghalsigen Angriff Militäruniformen. Sie eröffneten zunächst von einem Lieferwagen aus das Feuer auf einen Kontrollpunkt, töteten und verwundeten die Soldaten dort, drangen dann zu einem zweiten Checkpoint vor und warfen Handgranaten auf das Gebäude.
Scharfschützen der Armee erwiderten das Feuer, Helikopter waren im Einsatz. Die Sicherheitskräfte riegelten das Hauptquartier in der Nähe der Hauptstadt Islamabad weiträumig ab. "Alle Terroristen wurden getötet", sagte später der Armeesprecher, Generalmajor Athar Abbas. "Die Situation ist unter Kontrolle."
Am Freitag waren bei einem Selbstmordanschlag auf einem belebten Markt in der Stadt Peshawar nach jüngsten Angaben 52 Menschen getötet worden, unter ihnen sieben Kinder.
Über 100 Menschen wurden bei der Explosion der Autobombe in der Hauptstadt der Nordwest-Grenzprovinz verletzt. Als Urheber des Anschlags wurden auch hier radikalislamische Taliban vermutet.

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