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Polizisten versuchen mit einem Spiegel einen Blick ins Innere des Supermarkts zu erhalten.

KEYSTONE/AP Christian Dunlop

(sda-ats)

Ein Gewalttäter hat sich in Los Angeles stundenlang mit Geiseln in einem Supermarkt verschanzt und eine Frau erschossen. Nachdem die Polizei am Samstag (Ortszeit) mit Spezialeinsatzkräften angerückt war, stellte sich der Täter schliesslich selbst.

Vor der Geiselnahme hatte er sich nach Angaben des Los Angeles Police Department eine Verfolgungsjagd samt Schiesserei mit der Polizei geliefert. Zwischenzeitlich schaltete sich selbst US-Präsident Donald Trump ein und schrieb auf Twitter, dass er die Entwicklung in Los Angeles "sehr genau" verfolge.

Die ersten Schüsse fielen laut Polizei bereits am Nachmittag im Süden der Westküstenmetropole. Dort entbrannte Medienberichten zufolge ein Familienstreit, in dessen Verlauf der junge Täter auf seine Grossmutter und seine Freundin in deren Wohnung geschossen habe.

Anschliessend habe er die verwundete Freundin in ein Auto gezerrt und sei mit ihr geflüchtet, woraufhin Polizisten die Verfolgung aufgenommen hätten. Vor dem Supermarkt habe der Mann dann mit seinem Auto einen Laternenmast gerammt, sich eine Schiesserei mit den Beamten geliefert und sei schliesslich in das Geschäft gerannt, wo er mehrere Unbeteiligte als Geiseln nahm.

Verschiedene US-Medien wie die "Los Angeles Times" berichteten, dass während der mehrstündigen Belagerung des Supermarkts durch die Sicherheitskräfte immer wieder Menschen durch die Eingangstür oder Fenster ins Freie geflüchtet seien. Am Ende bat der Täter laut LAPD selbst darum, dass ihm Handschellen angelegt werden. Die genauen Hintergründe und das Motiv des Täters waren zunächst unklar.

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